Mach Dein Radio-Workshop: "Sprechen und Präsentieren"
(Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), 29. Oktober 2025)
Richard Šulko
Das „Internetradio Böhmen“ vermittelte den Workshop „Sprechen und Präsentieren“ bei der „Bayerischen Landeszentrale für neue Medien“ in München. Aus dem Egerland war der Måla Richard Šulko angereist. Der Seminarleiter war der Dozent Andreas Popp. Nach der Begrüßung durch Marie Orendi von der BLM startete das Programm mit einer Vorstellung vom Andreas Popp. Schwerpunkt bei ihm sind die Ausspracheregeln. Ich + Ronja Goj waren das erste Arbeitspaar, welches vor der Kamera die erste Probeaufnahme machte: die einzelnen Paare stellten sich nämlich gegenseitig vor dem Auditorium vor. Die Präsentationen wurden aufgezeichnet und dann in einer Teamarbeit zum Seminarschluss ausgewertet. Ronja Goj, eine studierte Journalistin, arbeitet für den Rundfunksender „Medienhaus“ der Diözese Würzburg. In ihren Sendungen bearbeitet sie christliche Themen im Alltag. Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern. Ronja kümmert sich auch um die Azubis im Medienhaus. Einen schönen Begriff brachte in die Runde Roland Greger vom JC Channel – Christliches Webradio: er sei ein „Audiomensch.“ Ich fühle mich auch so….
Vor dem Mikrofon…
Im zweiten Teil ging es um die Aussprache. Jeder von den Teilnehmern bekam ein Papierblatt mit den „News“, in welchen verschiedene Nachrichtenthemen waren. Abschnittweise wurden die Absätze von den Teilnehmern aufgenommen und dann analysiert. Es wurde die klassische Deutsche Aussprache gewählt, die in der deutschen Medienwelt üblicherweise benutzt wird. Mundart kann man in speziellen Sendern auch benutzen, aber allgemein soll man die klassische Sprache wählen, wenn man im ganzen deutschen Sprachraum sendet. Für mich war das doch etwas Neues und vor allem: das waren ganz schöne Zungenbrecher nicht nur für mich. Ich wusste z. B. nicht, dass man bei Zweifel, wie man ein Wort ausspricht, den Duden zur Hilfe holen kann. Auch bei den verschiedenen Arten der Atmosphären, wie z. B. poetisch, sachlich oder traurig kann man sich bei den „Engelszungen“ inspirieren lassen.
Betonungen….
In meiner Laienarbeit als Rundfunkmoderator habe ich nicht gewusst, dass es Regeln für die Betonungen gibt. Die wurden bei diesem Workshop erklärt und eine weitere praktische Übung wartete schon: „Anmoderation Israelische Botschaft.“ Es war für mich eine Wissenschaft, wie kompliziert es ist, mit einer richtigen Betonung die Nachricht zu überbringen. Alles wurde aber sehr gut von Andreas Popp erklärt und in einer gemeinsamen Runde wurden Tipps und Richtigkeiten im Text vorbereitet. Man musste zuerst suchen, ob im Text Regeln sind und dann die Betonungen richtig „setzen.“ Wie Andreas Popp sagte: „Der Satz muss ´rund´ klingen!“ Ab jetzt werde ich also viel mehr Zeit bei den Vorbereitungen zu den Aufnahmen brauchen, um es wenigsten ein bisschen professioneller zu machen! Dazu gehören auch die Stimmbildung und Atmung. Auch diesem Thema widmeten die die Teilnehmer vor dem Seminarende.
Eine schöne Sache waren auch Beispiele von Nachrichten im ARD, wo man sehr gut sehen konnte, wie die Arbeit mit der Stimme, Aussprache und Betonungen aussieht. Die Krönung des Tages waren jedoch die gemeinsamen Analysen unserer Videoaufnahmen vom Morgen. Richtig geschult wurden die fünf Doppelportraits angeschaut und in der Runde bewertet und Empfehlungen auf den Weg gegeben. Es wurde langsam Abend und draußen wurde es dunkel. Schnell noch die Teilnahmebestätigungen austeilen und es ging nach Hause.
Es ist eine riesige Medienwelt, ich welcher wir, die Ehrenamtlichen nur so herumschwimmen und ab und zu etwa davon naschen können, aber dank des BLM können wir unsere Arbeit wieder besser machen, Danke schön!